Wechseljahre
Etwa ab dem 40. Lebensjahr stellen die Eierstöcke allmählich ihre Tätigkeit ein. Der Vorrat an Eibläschen in den Eierstöcken nimmt ab. Die Eibläschen reifen jetzt auch nicht mehr in jedem Zyklus vollständig heran. Daher kommt es auch nicht mehr in jedem Zyklus zum Eisprung. Gleichzeitig nimmt die Bildung der Sexualhormone Östrogen und Progesteron stetig ab.
Für die Frau machen sich diese Veränderungen vor allem durch unregelmässige Blutungen bemerkbar. Diese markieren den altersbedingten Rückgang der Fruchtbarkeit.
Die letzte Regelblutung (die Menopause) findet um das 50. Lebensjahr herum statt. Damit endet die Phase der Geschlechtsreife. Eine Frau kann nach der Menopause nicht mehr schwanger werden.
Bis zum Eintritt der Menopause besteht aber weiterhin die Möglichkeit einer ungewollten Schwangerschaft. Aus diesem Grund sollte weiter verhütet werden.
Nicht nur der Rückgang der Fruchtbarkeit ist charakteristisch für die Wechseljahre. Die Hormonumstellung kann auch zu Wechseljahrsbeschwerden führen und ggf. die Entstehung von Krankheiten begünstigen.