Die (kombinierte) Pille

 

Seit ihrer Entwicklung vor mehr als 50 Jahren gehört die Pille auf der ganzen Welt zu den zuverlässigsten Methoden der Empfängnisverhütung. Damit ist sie eines der beliebtesten Mittel der Familienplanung. Die Ärztin/ der Arzt bezeichnet die Pille auch als «orales Kontrazeptivum» oder als «Ovulationshemmer»; die Tablette wird geschluckt, über den Verdauungstrakt vom Organismus aufgenommen und verhindert durch ihre Hormonwirkung den Eisprung (Ovulation). Damit bietet sie bei korrekter Anwendung einen hohen Schutz gegen eine ungewollte Schwangerschaft. Sie hat Frauen und Paare von der Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft befreit und Sexualität selbstverständlicher gemacht.

Davon ausgehend, dass ein Zyklus rund 28 Tage dauert, kann man bei den kombinierten Pillen die durchgehende Einnahme, z.B. 24/4 oder 26/2 oder eine Einnahme mit Pause, z.B. 21/7 unterscheiden.
Beim 21/7 Einnahmeschema werden während der ersten 21 Tage Hormone eingenommen, an den restlichen 7 Tagen erfolgt eine Einnahmepause. Nach der 7-tägigen Pause wird mit einer neuen Pillenpackung begonnen.
Beim 24/4 und 26/2 Einnahmeschema wird während 24 bzw. 26 Tagen eine Pille eingenommen und während den weiteren 4 bzw. 2 Tagen ein Placebo. Nach den 28 Tagen folgt keine Einnahmepause, sondern es wird direkt mit der neuen Pillenpackung begonnen. Im hormonfreien Intervall (z.B. 2- , 4- oder 7-tägig) tritt dann die Regelblutung ein, die oft etwas schwächer ausfällt als die Blutung ohne die Pille.



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