Die gynäkologische Untersuchung - nur halb so schlimm

Behandlungsraum

Für die gynäkologische Untersuchung entkleidet sich die Patientin untenrum und setzt sich auf den gynäkologischen Stuhl, wobei die Beine auf die seitlich angebrachten Beinstützen gelegt werden. Aus hygienischen Gründen trägt der Arzt dünne Gummihandschuhe. Während der Untersuchung erklärt der Arzt fortlaufend sein Tun und bereitet die Patientin auf die nächsten Schritte vor.

Der Ablauf der Untersuchung - immer schön der Reihe nach

  • Die Spekulumuntersuchung (dauert einige Minuten): Das Spekulum ist ein Instrument zum Öffnen und zur leichten Dehnung des Scheideneingangs, um die Untersuchung der Scheide , des Muttermundes und der gesamten Schleimhaut optimal zu ermöglichen. Entspannung und tiefes Atmen reduzieren das Druckgefühl und allfällige leichte Schmerzen im Unterleib. Zur Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses (Zervixkarzinom) entnimmt der Arzt mit einem Bürstchen Zellproben von verschiedenen Schleimhautstellen und schickt die Proben zur weiteren Untersuchung ins Labor.
  • Das Abtasten mit dem Finger: Scheide und Muttermund werden mit einem Finger von innen abgetastet. Dabei übt der Arzt mit der Gegenhand leichten Druck auf den Unterbauch aus. Dadurch schiebt sich die Gebärmutter nach unten, wodurch sie besser abgetastet werden kann.
  • Die Brustuntersuchung: Die Brust wird vorsichtig abgetastet, um eventuelle Knötchenbildungen festzustellen.

Jegliches Schmerzempfinden sollte dem Arzt sofort mitgeteilt werden. Die Untersuchungen brauchen einen nicht peinlich zu sein, da es sich um Routineuntersuchungen handelt, die der Arzt mehrmals täglich durchführt. Sollte etwas unklar sein, darf jederzeit gerne gefragt werden!