Langziit-

Verhüetig

Verhütung mit Kupfer*

Kupferhaltige Verhütungsmittel, wie z. B. die Kupferspirale, werden vom Arzt in die Gebärmutter eingesetzt und können dort je nach

Modell 3–5, maximal bis zu 10 Jahre verbleiben. Das Einsetzen geschieht mit einem biegsamen Kunststoffröhrchen.

Kupferhaltige Verhütungsmethoden gehören zu den hormonfreien Verhütungsmethoden, sie enthält also weder Gestagen noch Östrogen. Sie verhindert eine Schwangerschaft, indem sie kontinuierlich in der Gebärmutter kleine Mengen an Kupfer abgibt, die einerseits die Beweglichkeit der Samenzellen behindern und andererseits durch eine Entzündungsreaktion das Einnisten einer möglicherweise befruchteten Eizelle verhindern.

 * Verhütung mit Kupfer ist als Spirale, Kette oder Ball verfügbar.

 

Wirkungsweise
Mechanisch/chemisch
Anwendung
Alle 3 – 5, max. 10 Jahre
Zuverlässigkeit (Pearl-Index bei perfekter Anwendung)
Sehr hoch (0,1 – 0,6)
Rückkehr zur Fertilität
Sofort möglich
Mögliche Auswirkung auf Blutungsmuster
Blutungsunregelmässigkeiten (v. a. zu Beginn der Anwendung), verstärkte Blutung im Verlauf der Anwendung, Zunahme schmerzhafter Blutungen
Vorteile
Langzeitverhütung, hormonfrei, wirkt direkt am „Ort des Geschehens“, kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall
Nachteile
Einlage durch Gynäkologen
Häufige mögliche Nebenwirkungen
U. a. Anämie, Unterleibsschmerzen, Kreuzschmerzen, Unterleibsentzündungen